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12.06.2017

TSG Warin - SG 03 Ludwigslust/Grabow  1:2 (0:1)

Niederlage im letzten Heimspiel

 

Obwohl die Gäste über deutlich mehr Spiel und Feldanteile verfügten, und auch zumeist mit mehr Druck und Tempo agierten, war für das TSG Team in ihrem letzten Saisonheimauftritt ein positiveres Endresultat möglich. In ihrer besten spielerischen Drangphase, wurden unter aufmerksamer Beobachtung vom zukünftigen Wariner Trainer Norman Ziemens, innerhalb von zehn Minuten gleich mehrere gute Einschussgelegenheiten, neben dem Ausgleichstreffer, vergeben.

 

Bei wieder besten äußeren Bedingungen fanden knapp 100 Zuschauer, trotz zeitgleich stattfindender entscheidender Spiele mit regionaler Beteiligung ( Sternberg und Brüel), den Weg in die Wolfsystem-Arena.

 

Die Gastgeber trotz einiger Aufstellungssorgen in dieses vorletzte Saisonspiel gegangen, hatten gleich in der ersten Spielminute durch Rene Schreiber und Thilo Bründel die ersten kleinen Torchancen. Nach dann weiter verteiltem Spiel, übernahmen nach und nach die Gäste die Spielkontrolle. Nach einem Ballverlust im Wariner Mittelfeld, konnte Innenverteidiger Matthias Schmidt bei einem schnellen Gegenzug des Tabellenvierten, gerade noch zur Ecke klären (23.). Kurz davor war TSG Schlussmann Philipp Schröder bei einem ersten Schussversuch von SG Torjäger Ernst rechtzeitig im kurzen Eck (20.). Warin weiter unter Druck, konnte eine Rechtsflanke in den eigenen Strafraum nicht verhindern, Ernst war zur Stelle, aber Schröder parierte großartig, war aber dann gegen den Nachschuss aus nächster Nähe, wieder durch Ernst, machtlos (0:1; 25.). Bis zum Halbzeitpfiff von Schiri Florian Koch (Neustrelitz), hatten die Platzherren nur noch zwei relevante Torannäherungen. Nachdem sich Lucas Wichert gut gegen zwei Gegenspieler auf der linken Seite durchsetzte, fand seine Hereingabe in den Strafraum keinen Abnehmer (36.). Ein gelungener Vorstoß von Bründel, erst durch Foul kurz vor der Strafraumgrenze gestoppt, brachte durch den folgenden Freistoß zu wenig (44.).

 

Nach der Pause stand erst mal wieder der Wariner Torhüter im Mittelpunkt, konnte gleich zwei Versuche der Spielgemeinschaft, die nun auf eine Vorentscheidung drängten, entschärfen (46.und 48.). Dann stellte sich die Wariner Hintermannschaft wieder besser auf die laufstarken Gäste ein. Bei einer Konterchance über den immer stärker werdenden Bründel auf der rechten Seite, war die Chance zum Ausgleich da, der Wariner verpasste aber den optimalen Zeitpunkt zum entscheidenden Pass kurz vor dem gegnerischen Tor (53.). Mit der Einwechslung von Hannes Brandenburg, er kam für den lautstark verabschiedeten Patrick Mertins (37), der nach dieser Saison seine Laufbahn im TSG Dress beendet, war plötzlich mehr Power in den Reihen der Einheimischen. Brandenburg leitete auch, so ab der 64.Minute mit einer gelungenen Aktion, die nur durch eine fragwürdige Abseitsposition unterbunden wurde, die stärkste Phase der TSG

Mannschaft ein. Plötzlich waren die Wariner richtig im Spiel. Die Gäste kamen kaum noch zu geordneten Ballstafetten. Nach tollem Einsatz von Schreiber, der den Ball noch an der gegnerischen Torauslinie behauptete, und mit Auge Bründel ins Spiel brachte, der mit einer Maßflanke den einlaufenden Brandenburg bestens bediente, und der per Kopf den 1:1 Ausgleich erzielte (70.). Wenig später die Riesenchance für die Platzherren die Partie zu drehen. Wieder war Bründel auf der rechten Seite auf und davon, hatte nur noch den gegnerischen Keeper vor sich. Aber statt eines resoluten Abschlusses versucht er es im letzten Moment mit einem Querpass, auf den mit gelaufenen Marcel Manns, - der aber in den Beinen eines Gegenspielers landete (73.). Zwei Minuten danach kommt Wichert im Strafraum zum Abschluss, knapp daneben der Versuch auf's lange Eck (75.). Beim nächsten guten Wariner Angriff wurde Brandenburg im letzten Moment etwas zu weit beim Torabschluss abgedrängt (76.). Bei einem der nun seltenen Gegenstöße der Gäste, wurde 03 Spieler Kaatz nicht energisch genug von den Rot-Weißen attackiert. Nach einem Solo über die rechte Seite bis in den Wariner Strafraum gelang ihm so das 1:2 (80.). Dann eine Schrecksekunde in Reihen der Wariner Mannschaft.

 

Lucas Wichert beim Bemühen in der Abwehr, schon fast an der eigenen Eckfahne, wird von einem Gegenspieler, wohl eher unbeabsichtigt, schwer am Sprunggelenk verletzt. Musste dann, ähnlich wie schon am vergangenen Samstag Christoph Habl, vom Platz getragen werden. Auch ihm wünschten beide Teams, beim Abtransport ins Krankenhaus, beste Genesung. Nach einer insgesamt sehr intensiven Partie mit je drei gelben Karten, wurde das Spiel nach dieser Verletzungspause noch etwas hektisch. Es blieb aber beim 2:1 Sieg der Gäste.

 

TSG Warin: Schröder; Schmidt, Prüter, Wirkus, Keil, Bründel, Ihde, Mertins (60.Brandenburg), Manns, Wichert (85.Dolika), Rene Schreiber.