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Ausstellung "Staatsicherheit in der SED-Diktatur"

01.03.2017 um 08:00 Uhr bis 31.03.2017

Eine Ausstellung über die Stasi, die Geheimpolizei der DDR. Die Besucher erhalten einen allgemeinen Einblick in die Tätigkeit der Staatssicherheit. Thematische, biografische und regionalbezogene Beispiele bieten Möglichkeiten zur Vertiefung. Der regionale Teil „Die Stasi im Norden“ zeigt die Struktur und Arbeitsweise auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Mecklenburg –Vorpommern. Dort gab es bis 1989 drei Bezirksverwaltungen (BV): in Neubrandenburg, Schwerin und Rostock mit insgesamt 34 Kreisdienststellen (KD) und einer Objektdienststelle (OD) im Kernkraftwerk Lubmin. Beispielhaft wird die KD Güstrow dargestellt. Bei Helmut Schmidts offiziellem Besuch in der DDR, stand am 13. Dezember 1981 ein Abstecher in die Kreisstadt auf dem Programm. Vor und während des Besuchs war die Geheimpolizei im Ausnahmezustand. Die Jubelrufe beim Willi-Brandt-Besuch 1970 in Erfurt sollten sich auf keinen Fall wiederholen. Güstrow wurde in ein Potemkin’sches Dorf verwandelt. Allein im Güstrower Zentrum waren 4 800 MfS-Mitarbeiter im Einsatz. 644 Güstrower standen unter Kontrolle. Einer von ihnen war Heiko Lietz. Am Donnerstag, dem 16. März 2017 um 09.45 Uhr wird er im Gymnasium „Am Sonnenberg“ in Crivitz von seinen Erlebnissen berichten. Corinna Kalkreuth, Leiterin der Außenstelle Schwerin des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU), moderiert das Zeitzeugengespräch. Der Eintritt ist frei.

 

Veranstaltungsort

Crivitz, Gymnasium "Am Sonnenberg"

 

Veranstalter

BStU, Außenstelle Schwerin

 

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