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Stadt Warin

Rathaus und Kirche Warin

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Landkreis: Nordwestmecklenburg

Amt: Neukloster-Warin

Einwohner: ca. 3.500 Menschen

Höhe: 30m ü. NN

Fläche: 44,3 km²

Postleitzahl: 19417

Vorwahl: 038482

Kfz-Kennzeichen: NWM, WIS, GDB, GVM

 

Warin liegt  im Osten des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern, eingebettet zwischen dem Großen Wariner See und dem Glammsee. Beide Seen verbindet im Stadtgebiet der Mühlengraben. Die Stadt befindet sich etwa 22 Kilometer südöstlich von Wismar und ca. 30 Kilometer nordöstlich von der Landeshauptstadt Schwerin. Warin liegt im Naturpark Sternberger Seenland, der sich von Neukloster im Norden über Sternberg bis nach Pinnow im Süden erstreckt. Bei den Ortsteilen Klein und Groß Labenz befindet sich der Groß Labenzer See.

Am Markt 1
19417 Warin

Telefon (038482) 63451 Ordnungsamt Rathaus Warin
Telefon (038482) 63452 Einwohnermeldeamt Rathaus Warin
Telefon (038422) 440-0 Amt Neukloster-Warin

Homepage: www.stadt-warin.eu


Aktuelle Meldungen

Wohnen am Großen Wariner See

(04.11.2013)

Artikel der SVZ vom 02.11.2013 - www.svz.de

von Roland Güttler

 

Aus einem alten Betriebsgelände am Großen Wariner See zwischen der Straße zum heutigen Strandbad und der ehemaligen Badestelle entstehen auf fast 20 000 Quadratmetern attraktive Bauplätze für Eigenheime und Fe rienhäuser. 

Und die Nähe zum Wasser zieht ganz offenbar. Bereits zu Jahresanfang meldeten sich bei der Stadt erste Interessenten. Insgesamt geht es um 36 Bauplätze, 16 davon zur Wohnbebauung - die anderen sind für Ferienhäuser vorgesehen. 

Jetzt kann’s losgehen. Die Stadtvertreter stimmten kürzlich nicht nur den "Städtebaulichen Verträgen zum Bebauungsplan Nr. 19 ,Wohnen am Großen Wariner See'" mit Firmen aus Warin, Hamburg und Jesendorf zu - es wurden im Anschluss auch die Grundstückspreise beschlossen. Diese liegen zwischen 45 und 55 Euro der Quadratmeter für die Wohnbebauung und bei 50 bzw. 60 Euro für die Ferienhäuser. Letztere sind laut Bürgermeister Michael Ankermann "etwas teurer, weil sie vermietet werden können". 

Über die Spanne gab es vor der Abstimmung durch die Stadtvertreter eine rege Diskussion. Wolfgang Griese (Linke) fragte an, auf welcher Basis die Quadratmeter-Preise festgelegt worden seien. "Gibt es dazu ein Gutachten?", so Griese, der anregte, nochmals zu überlegen, ob die Summe im Interesse der Stadt etwas angehoben werden könnten. Darauf erwiderte Hans-Peter Gossel von der Fraktion "Für Warin): "Wollen wir Zuzug und damit verbunden eine höhere (finanzielle) Schlüsselzuweisung? Bei den Ferienhäusern werden wir froh sein, wenn alle Bauplätze weg sind, denn dafür muss man Geld übrig haben. Ich halte beide Preise für angemessen." 

Laut Bürgermeister Ankermann habe die Bauverwaltung "die Grundstückspreise in Warin verglichen, die liegen (ausgenommen Am Glammsee - d. Red.) bei plus/minus 40 Euro der Quadratmeter". 

Ein Baugebiet entsteht in der 3500-Einwohner-Stadt neu; ein anderes Projekt wurde im Spätsommer vergangenen Jahres abgeschlossen: der komplette Straßenausbau mit Fahrbahn, Gehweg, Parkfläche sowie der Entwässerung, Beleuchtung und dem so genannten Straßenbegleitgrün in drei Bauabschnitten in der Ernst-Lübbert-Straße. 

Die dort Wohnenden wissen, dass sie dafür anteilmäßig zur Kasse gebeten werden gemäß der "Straßenausbau-Beitragssatzung der Stadt Warin". Doch das kann sich hinziehen. Laut Auskunft von Anke Mansour, Bauamtsleiterin im Amt Neukloster-Warin, hat die Kommune dafür "nach der Schlussrechnung vier Jahre Zeit". So schnell erfolge das nicht, "wir müssen erst andere Sachen, die länger zurückliegen, abarbeiten", so Mansour. Also liegt bei den Bewohnern der Lübbert-Straße bis zum Weihnachtsfest garantiert keine Geldforderung diesbezüglich im Briefkasten. Die Amtsmühle mahlen langsam - aber die Rechnung kommt bestimmt. Über die Circa-Höhe konnte Anke Mansour nichts sagen: "Es gibt in Warin unterschiedliche Sätze. Unterteilt wird nach Anlieger-, Innerorts- und Hauptverkehrsstraße." Anliegerstraßen seien anteilig mit 60 Prozent Umlage am teuersten, bei Innerorts-Straßen ist man mit 45 bis 50 Prozent dabei. Bei einer Hauptverkehrsstraße beträgt die Umlage "nur für die Fahrbahn 25 Prozent, ansonsten 30 bis 45", so Mansour.