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Eine Stadt sagt Danke!

03.12.2018

Am vergangenen Freitag hat der Bürgermeister gemeinsam mit seinem ersten Stellvertreter Timo Untrieser und der Vorsitzenden des Sozialausschusses, Melanie von Falken-Plachecki Gäste ins Rathaus zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Es ging darum, für die Stadt einmal Danke für unkonventionelles Anpacken zu sagen. Sie räumen weg, was andere fallen lassen, kümmern sich um andere Menschen oder setzen sich für Natur um Umwelt ein. Bürger der Stadt Warin, die einfach etwas für die Gemeinschaft tun und für andere da sind.

"Wir wissen, dass es oftmals nicht die großen und öffentlichen Dinge sind, die unsere Stadt schöner und liebenswerter machen, sondern auch einfach das Anpacken“, so der Bürgermeister. Das dies auf sehr verschiedene Art und Weise geschehen kann, beweisen die vier Eingeladenen. Tag für Tag bei Wind und Wetter geht Klaus-Dieter Keller durch die Stadt Warin und sorgt für Ordnung, wo eigentlich Ordnung sein müsste: Auf den Straßen, Wegen und Plätzen. Er räumt Dreck weg, hebt Weggeworfenes auf und sorgt für Sauberkeit. Dies alles freiwillig und ohne Auftrag. Er möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben und nützlich

sein, begründet Keller sein Handeln.

Janina Grabarcyk stand als Erste bereit, als es darum ging, das Stadtteilcafé am Fritz-Reuter-Platz personell zu besetzen, es offen zu halten, den Service zu übernehmen und einfach Gesprächspartner für die Gäste zu sein.

Uwe Möller kommt aus der Forstwirtschaft und kümmert sich seit vielen Jahren um die Wälder, die der Stadt Warin gehören. Er kennt die Wege und die Bestände, weiß wo Holz geschlagen und wo aufgeforstet werden kann, damit der Wald auch für

nachfolgende Generationen erhalten bleibt.

Schließlich ist da noch Wolfgang Maatz in der Runde, der unzählige Tage und Stunden ehrenamtlich im Kirchbauverein für die Erhaltung der Stiftskirche sorgt, die als weithin sichtbares Wahrzeichen den Warinern am Herzen liegt. Für Maatz

ist dies aber nur ein Teil seines Ehrenamtes. Als Vorsitzender des

Imkervereins sorgt er sich unermüdlich um den Fortbestand dieses

lebensnotwendigen Hobby- und Berufstandes und kümmert sich um Weiterbildung und Vernetzung der Imker in der Region.

„Wir alle profitieren von dem, was diese vier Menschen tun und wollen als Verantwortliche in der Stadt einmal ganz offiziell unseren Dank und unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen“, sagt Melanie von Falken, während die vier Eingeladenen jeweils einen Restaurantgutschein der Wariner Gastronomie aus den Händen des Bürgermeisters als Anerkennung für ihr Tun erhalten.

(Text Stadt Warin)

 

 

Foto: v.l.n.r.:M. Ankermann, U. Möller, W. Maatz, K.-D. Keller, J. Grabarcyk, T. Untrieser, M.v.Falken-Plachecki (Foto Grabarcyk)