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Jahresempfang der Stadt Warin 2019

Warin, den 13.03.2019

Bürgermeister Michael Ankermann konnte in der bis auf den letzten Platz gefüllten Stadthalle neben zahlreichen Einwohnern der Stadt und ihrer Dörfer zum Jahresempfang der Stadt die Landtagsabgeordnete Christiane Berg, Landrätin Kerstin Weiß, den Amtsvorsteher Adolf Wittek und die Bürgermeister aus Sternberg, Brüel und Zurow begrüßen. Er wertete deren Erscheinen als Beweis für die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Umland.

 

Als Prinzessin vom Glammsee führte Nele Arbeit neben dem Bürgermeister durch das kurzweilige, immer wieder von Gesangseinlagen vom Chor Zeitlos unter Chorleiter Hartmut Vitense aufgelockerte Programm.

 

In seiner Ansprache spannte der Bürgermeister den Bogen über die Entwicklung der Stadt und ihrer Dörfer in den vergangenen zehn Jahren.

Im Rückblick vergaß er nicht, die inzwischen gute Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr zu erwähnen, die sogar zu Einsätzen nach Wismar gerufen wurde, den Ausbau vieler Straßen innerorts aber auch außerorts, zum Beispiel von Klein nach Groß Labenz, die Sanierung der Schule, der Schulsporthalle, der Stadthalle und den Neubau der Kita. All dieses, so der Bürgermeister, ist nur möglich gewesen, weil die Stadtvertretung in den wichtigen Anliegen zumeist an einem Strang gezogen hat. Besondere persönliche Anerkennung zollte das Stadtoberhaupt den Stadtvertretern Melanie von Falken-Plachecki (CDU), Torsten Ries (SPD) und Sven Koch (CDU). Jeder dieser drei hätte neben den Alltagsaufgaben eines Stadtvertreters gleich nach der Mandatsübernahme vor fünf Jahren besondere und schwierige Führungsaufgaben übernommen.

 

Ankermann betonte weiter, dass die Stadt über eine gute Infrastruktur verfügt und ihr Potential in der Vergangenheit gut genutzt und ausgebaut hat. Jetzt käme es darauf an, diese Grundlagen weiter zu nutzen, um die Stadt fit für die Generation der Enkel zu machen. Denn die Einwohner erwarten, dass Warin nicht stehen bleibt, sondern sich zeitgemäß weiterentwickelt. Die guten Grundlagen gelte es, in auch finanziell schwieriger werdenden Zeiten, nicht aufs Spiel zu setzen, schloss der Bürgermeister seine Jahresrede.

 

Ungewohnt für einen Jahresempfang hatte die Stadt einen Mediziner eingeladen. Dr. med. Andreas Meyer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Hanse-Klinikum Wismar, erklärte kompetent und launig, auf welche Weise jedermann im Falle eines akuten Herzstillstandes in der Lage ist, Leben zu retten. Aus berufenem Munde erfuhren die Gäste, dass die Herz-Druck-Massage in 100er-Frequenz in der Minute die Überlebensrate um das Zwei- bis Dreifache erhöhen kann.

Ausdrücklich lobte der Mediziner die Anschaffung der Defibrillatoren für die Stadthalle, das Rathaus und die Schulsporthalle durch den Bürgermeister, da diese modernen Geräte lebensrettend sind.

 

Den Abschluss bildete die Auszeichnung zweier Wariner Frauen mit der Goldenen Ehrennadel der Stadt. Auf Vorschlag der Stadtvertretung würdigte Bürgermeister Michael Ankermann mit Helga Otto von den Plattsnackern und Renate Werber vom Wariner Frauentreff zwei langjährig verdiente Persönlichkeiten der Stadt. Beide Damen hätten sich immer wieder ehrenamtlich in die Stadt eingebracht und mit ihrem Engagement andere bewegt, unterhalten oder mitgezogen. Es wurde einmal Zeit, dass diese beiden Frauen ausgezeichnet werden, erklärte der Bürgermeister unter dem Beifall der Anwesenden.

 

Zum Abschluss des Empfanges sang Hartmut Vitense sein neues Lied „Spaziergang durch Warin“ und ließ damit heimatliche Erinnerungen aufleben.

 

 

Foto: Bürgermeister M.Ankermann, H. Otto, R. Werber, Landrätin K.Weiss