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Stadt Warin

Rathaus und Kirche Warin

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Landkreis: Nordwestmecklenburg

Amt: Neukloster-Warin

Einwohner: ca. 3.500 Menschen

Höhe: 30m ü. NN

Fläche: 44,3 km²

Postleitzahl: 19417

Vorwahl: 038482

Kfz-Kennzeichen: NWM, WIS, GDB, GVM

 

Warin liegt  im Osten des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern, eingebettet zwischen dem Großen Wariner See und dem Glammsee. Beide Seen verbindet im Stadtgebiet der Mühlengraben. Die Stadt befindet sich etwa 22 Kilometer südöstlich von Wismar und ca. 30 Kilometer nordöstlich von der Landeshauptstadt Schwerin. Warin liegt im Naturpark Sternberger Seenland, der sich von Neukloster im Norden über Sternberg bis nach Pinnow im Süden erstreckt. Bei den Ortsteilen Klein und Groß Labenz befindet sich der Groß Labenzer See.

Am Markt 1
19417 Warin

Telefon (038422) 44051 Ordnungsamt Rathaus Warin
Telefon (038422) 44052 Einwohnermeldeamt Rathaus Warin
Telefon (038422) 440-0 Amt Neukloster-Warin

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.stadt-warin.eu


Aktuelle Meldungen

Verbrennen und Verwerten pflanzlicher Abfälle!

(07.03.2018)

Merkblatt

 

Verbrennen und Verwerten

pflanzlicher Abfälle

Pflanzenabfalllandesverordnung

Stand: März 2017

 

Geltungsbereich:

Jede Entsorgung von pflanzlichen Abfällen im Gebiet des Landkreise Nordwestmecklenburg.

 

Sachverhalt:

Holz und Grünschnitt, die bei privater oder gewerblicher Grundstücksnutzung anfallen, sind Abfälle, sofern ein Entledigungswille besteht und sie nicht unmittelbar einem neuen Nutzen zugeführt werden. Diese Abfälle sind lediglich mechanisch behandelt und ansonsten stets naturbelassen.

Die Entsorgung dieser Abfälle regelt die Pflanzenabfalllandesverordnung von Mecklenburg-Vorpommern.

Dieses Merkblatt stellt die Regelungsinhalte der Pflanzenabfalllandesverordnung Mecklenburg-Vorpommern in geraffter Form dar. Rechtlich verbindlich ist nur der Verordnungstext.

Osterfeuer und anderen kulturellen Zwecken dienende Feuer, bei dem Holz als Brennstoff genutzt wird und die Beseitigung des Holzes nicht im Vordergrund steht, sind nicht gemeint. Hierzu hat der Landkreis ein eigenes Merkblatt „Brennstoffe für offene Feuer“ herausgegeben.

 

Verbrennungsverbot:

Das Verbrennen von Abfällen ist verboten. Das gilt auch für Gartenabfälle. Pflanzliche Abfälle können und sollen am besten auf natürliche Weise dem Stoffkreislauf zurückgegeben werden. Ohne weitere abfallrechtliche Genehmigungen ist daher das Kompostieren durch Anlage von Komposthaufen, durch das Einbringen in den Boden und einfaches Liegenlassen erlaubt. Dies sollte auf dem Grundstück erfolgen, auf dem die Abfälle anfallen, ist aber auch auf anderen geeigneten Grundstücken zulässig.

Private Nutzungsrechte sowie andere Vorschriften wie z.B. das Baurecht, Nachbarschaftsrecht sind dabei zu beachten.

 

Verbrennen ist umweltschädliche Beseitigung

Wenn die pflanzlichen Abfälle verbrannt werden sollen, so ist dies im abfallrechtlichen Sinne Beseitigung. Es entstehen unweigerlich gesundheitsschädliche Gase und Stäube, die eine Selbstgefährdung verursachen. Je nach Lage der Brennstellen kann auch die Nachbarschaft erheblich belästigt und gefährdet werden.

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern gestattet das Verbrennen dennoch, jedoch nur, wenn eine Kompostierung die Wahrnehmung eines Entsorgungsangebots nicht möglich oder zumutbar ist. Außerdem ist eine Reihe von Regelungen einzuhalten, die je nach Anfallort und Art der Abfälle unterschiedlich sind. Einige Sachverhalte sind genehmigungsfrei, andere genehmigungsbedürftig. Verstöße gegen diese Regelungen sind ordnungswidrig.

[Vollständiges Merkblatt der Pflanzenabfalllandesverordnung]

[Öffnungszeiten Kompostplatz]

Verleihung der "Goldenen Ehrennadel der Stadt Warin" 2018

(13.02.2018)

Georg Limbach ist der neunte Träger der „Goldenen Ehrennadel der Stadt Warin“

 

Ich wünsche, dass es noch mehr solche jungen Leute gibt“, betonte Sabine Wundrak-Geritz, die CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtparlament, zur Auszeichnung von Georg Limbach mit der „Goldenen Ehrennadel der Stadt Warin“ auf dem Neujahrsempfang am 20.01.2018. Der 30-jährige ist der neunte Ehrennadelträger seit 2014 und zugleich der mit Abstand jüngste.

Der Feuerwehrmann und international erfolgreiche Feuerwehrsportler wusste – natürlich – im Vorfeld von nichts und war sichtlich überrascht.

Von 2004 bis 2012 war Limbach Jugendwart der DLRG-Ortsgruppe, sicherte als Rettungsschwimmer das einst so beliebte Langstreckenschwimmen im Großen Wariner See ab. Zudem ist die Feuerwehr Georg Limbachs große Leidenschaft. Seit 2004 dabei und inzwischen Gruppenführer, war er bei Lehrgängen stets Spitze.

Für Schlagzeilen sorgt Georg Limbach aber vor allem als Feuerwehrsportler, als Mitglied im Team MV. Seit 2015 ist er dessen Leiter. Und obwohl beruflich inzwischen in der Hansestadt Rostock, wo sich der Softwareentwickler mit zwei Anderen mit „Lichtbit“ selbstständig gemacht hat, hält er nach wie vor seinem Warin die Treue. Ob bei der deutschen Meisterschaft der Feuerwehrsportler 2016 in Rostock oder bei den Internationalen Feuerwehr-Olympiaden im Vorjahr im österreichischen Villach bzw. 2013 in Mulhouse im Elsass – der Mann tritt stets für seine FFW Warin an. Die Zeit sei knapp, „aber einmal im Monat bin ich in Warin“, sagt er gegenüber SVZ. Die Eltern wohnten ebenso in der Zwei-Seen-Stadt wie Bruder Hannes Limbach. Der ist gleichfalls bei der Wehr.

An Georg Limbachs Feuerwehr-Uniform hängen so einige Abzeichen und Erinnerungen, darunter das von der Olvmpiade in Mulhouse. Und jetzt kommt die Ehrennadel hinzu – für den Botschafter seiner Heimatstadt.

(Auszüge aus SVZ vom 22.Januar 2018)

Foto zu Meldung: Verleihung der "Goldenen Ehrennadel der Stadt Warin" 2018

Wariner Neujahrsempfang 2018

(13.02.2018)

Wariner Neujahrsempfang erstmals in der Stadthalle

 

Dass Musik der 20er- und 30er-Jahre durchaus in die heutige Zeit passt, bewies das Rostocker Duo „Die Herren“ beim Wariner Neujahrsempfang in der Stadthalle. Beim Thema Breitband etwa gaben Johannes Pistor (Gitarre) und Thomas Braun (Geige) den Gassenhauer „Kein Schwein ruft mich an“ von Max Raabe und dem Palastorchester zum Besten.

Pistor/Braun trugen ihren Teil bei zu einem ungezwungenem launigen Empfang. Gleiches galt auch für die Reden des Gastgebers, dem Wariner Bürgermeister Michael Ankermann, sowie von NWM-Landrätin Kerstin Weiss. Sie spielten sich gleich mehrfach die Bälle zu.

Sichtbares Zeichen, was sich in der Zwei-Seen-Stadt 2017 getan hat, ist die zu Pfingsten eingeweihte Stadthalle.“Kaum zu glauben, was aus der alten Turnhalle, die auch mal Werkraum und Essensausgabe der Schule war, geworden ist“, so Ankermann. Nicht wenige Anwesende hatten ihre ganz eigenen Erinnerungen.

Auch 2018 kündigt sich eine ganz wichtige Neueröffnung an: Der 1,3 Millionen Euro teure Kitaneubau „Die Kleinen Sandhasen“ auf dem ehemaligen Penny-Gelände in der Friedensstraße soll im April übergeben werden. „Hier entstehen 24 Krippen-, 60 Kindergarten- und 30 Hortplätze“, freut sich Landrätin Weiss mit den Gastgebern.

Was die Breitbandversorgung betrifft, so befindet sich Warin im 2. Aufruf. „Bis 29. Januar läuft dafür die Angebotserstellung“, informierte Kerstin Weiss. Teile Warins und die Ortsteile könnten nur über die Bundesförderung schnelles Internet bekommen.

In der Stadt soll zudem eine andere, bereits länger ins Auge gefasste Idee weiter verfolgt werden: die Ausbauplanung des alten Bahndamms zwischen dem Zwei-Seen-Center und dem alten Badestrand zu einem Fuß- und Radweg.

Zugleich bedankte sich das Stadtoberhaupt bei allen Wariner Vereinen für ihr Engagement, „aber auch sonst verdient ehrenamtliches Wirken besonderen Respekt“, so Ankermann.

Auszüge aus SVZ vom 22. Januar 2018)

Foto zu Meldung: Wariner Neujahrsempfang 2018

Ehrennadel des Landkreises NWM für Wariner

(29.09.2017)

Der Wariner Wolfgang Griese erhielt am 20.September 2017 die Ehrennadel des Landkreises Nordwestmecklenburg für sein ehrenamtliches Engagement.

 

Der Landkreis Nordwestmecklenburg hatte auf das Gelände der Fertigungstechnik Nord in Gadebusch eingeladen. Rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Verbänden und Institutionen kamen.

Eine Ehrennadel des Landkreises bekam Wolfgang Griese aus Warin. Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung, hielt die Laudatio. Griese sei „zunächst einmal ein Vollblut-Politiker“, von 2008 bis 2011 als Abgeordneter im Landtag, von 1990 bis 2014 als Mitglied der Stadtvertretung Warin, „und heute noch mischt er für seine Partei 'Die Linke' mit“.

Sein Einsatz „galt und gilt vor allem den Schwächeren der Gesellschaft“. Griese setze sich maßgeblich für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ein. „Durch seine Funktion als Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderungen des Kreistages, die er seit 2004 ausübt, und seine Erfahrungen als Bauingenieur wurden infrastrukturelle Projekte im ganzen Kreis begleitet, die die Barrierefreiheit konsequent einforderten“, so die Ministerin in der Laudatio. Der Wariner sei im besten Sinne des Wortes Anwalt für seine Mitmenschen, „eine starke Stimme, die sich über Parteigrenzen hinweg für Humanismus, gesellschaftliche Teilhabe und Ausgrenzung einsetzt“.

2015 habe Griese einen runden Tisch zur Flüchtlingshilfe in Warin initiiert, aus dem sich der Flüchtlingshilfeverein der Stadt entwickelte.

 

(Auszüge aus SVZ vom 22.9.2017)

 

Foto zu Meldung: Ehrennadel des Landkreises NWM für Wariner